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Synthomesc » blog » Gedichte

Gedichte

     
04.10.2007 01:15

Müßiggang


                             
Ich habe mich oft gefragt,
ob nicht gerade die Tage,
die wir gezwungen sind,
müßig zu sein,
diejenigen sind,
die wir in tiefster Tätigkeit verbringen?
Ob nicht unser Handeln
selbst, wenn es später kommt,
nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist,
die in untätigen Tagen in uns geschieht?
Jedenfalls ist es sehr wichtig,
mit Vertrauen müßig zu sein,
mit Hingabe,
womöglich mit Freude.

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03.10.2007 14:35

Schein und Sein

                             
Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
gleichviel, ob große, ob geringe,
im Wesentlichen so verpackt,
daß man sie nicht wie Nüsse knackt.

Wie wolltest du dich unterwinden,
kurzweg die Menschen zu ergründen.
Du kennst sie nur von außenwärts.
Die siehst die Weste, nicht das Herz.

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02.10.2007 21:56

Ecce homo

                                         

Ja!Ich weiß woher ich stamme,
ungesättigt gleich der Flamme,
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles was ich fasse,
Kohle alles was ich lasse,
Flamme bin ich sicherlich.

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